DaBubu.log.ag    
Choi!



§ "Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vetrieben werden können" §


Hallo alle zusammen!

Danke, dass ihr euch auf meine Seite "verirrt" habt. Ich bin Franzi, aber viele Leute nennen mich Bubu. Allerdings steckt da eine etwas längere Geschichte dahinter.

2005 habe ich mit dem Studium an der FSU begonnen und dort bis Juli 2008 studiert. Danach hat es mich nach Bremen verschlagen, wo ich mein Studium in Religionswissenschaft und Kulturwissenschaft weiter führe.

Seit 27.03.2006 habe ich endlich einen Mann gefunden, der mir wichtiger ist als mein eigenes Leben und mich richtig glücklich macht. Schönster ich hab dich lieb! Danke, dass es dich gibt ! Und dieser Mensch ist auch der Grund, weswegen ich meine Heimat verlassen habe, um mit ihm ein gemeinsames Leben zu starten .

Was in meinem Leben passiert, könnt ihr jederzeit auf dieser Seite nachlesen. Viel Spaß!








Beginn des Weblogs: 07. juni 2004

Counter am 18. Februar 2009 auf Null gesetzt

Counter





Verfasst am 01.07.2009 13:05:46 Uhr
Gedanken

Ein neuer Monat hat begonnen und es wird Zeit, dass ich meine Lust am schreiben wieder finde, was momentan nicht einfach ist. Ich habe wieder einmal sehr viel für die Uni zu tun und muss diesbezüglich viel schreiben, wodurch meine Kreativität nahezu erschöpft ist. Ein Lichtblick ist im Moment nicht in Sicht. Ich halte mich derzeit nur am nächsten Jahr fest – dann werde ich hoffentlich endlich meinen Abschluss in der Tasche haben und nicht mehr Job, Uni und alles andere miteinander vereinen müssen, sondern kann mich ganz und gar auf neue Wege konzentrieren. Ich hoffe, es wird klappen …

Die letzten Wochen erscheinen mir relativ ereignislos. Immer wieder das selbe, jeden Tag von vorn und so langsam wird mir bewusst, dass es im Leben wohl immer so sein wird, dass man bestimmte Verpflichtungen hat etc. Natürlich war mir dieser Fakt auch vorher schon klar. Nur hat er für mich die Leichtigkeit verloren, die er immer besessen hat. Die Leichtigkeit aus meinem Leben ist verschwunden. Natürlich könnte man es auch Naivität nennen, Leichtigkeit gefällt mir in diesem Kontext allerdings besser … Auf jeden Fall fällt einiges schwerer, als dies früher der Fall war. Natürlich kann es auch bedingt durch den Stress sein. Ich schiebe es einfach auf die Gedanken, welche in meinem Kopf umherirren. Das ist wieder einmal schlimm zur Zeit. Mir stehen Abschiede bevor, die ich nicht wahrhaben möchte, ich sehe, wie das Leben anderer Menschen aus den Fugen gerät und man selbst kann nicht helfen. Hilflos, das ist es, was mich traurig stimmt. Oder das Gefangen sein im Alltag. Man könnte sich von den Fesseln befreien, müsste aber viele Abstriche machen. Wir leben gerade von der Hand in den Mund, wie also könnte ich auf meinen Nebenjob verzichten? Nur, um etwas „freier“ sein zu können? Was bedeutet Freiheit denn eigentlich? Laut wikipedia bedeutet Freiheit die Möglichkeiten, zwischen verschiedenen Optionen ohne Zwang wählen zu können. Doch ist ds wirklich Freiheit? Nur, weil ich wählen kann, was ich tue oder was ich nicht tue? Ist Freiheit nicht viel mehr ein Gefühl, was sich unterschiedlich äußert? Was bedeutet es für den einzelnen? Ich weiß jedenfalls für mich selbst … auf einem Pferd ohne Sattel durch die Natur zu galoppieren, das ist Freiheit für mich. Beziehungsweise ist dies das versinnbildlichte Symbol für mich persönlich. Für jeden bedeutet es etwas anderes. Leider sind wir in unserem Leben nicht frei, ich kenne niemand, der frei ist. Es wird jedem Individuum auch verdammt schwer gemacht, frei zu sein, allein durch die Fesseln der Gesellschaft, in der wir leben. Ich wünschte, vieles wäre anders. Ich wünschte, viel mehr Menschen könnten ihre Träume leben bzw. sich erfüllen. Die Kluft zwischen Arm & Reicht wäre nicht so groß, Familien würden intakt bleiben und Kinder somit glücklicher. Ich wünschte, Tiere würden besser behandelt werden, wie allgemein die Natur, ich wünschte, jeder hätte die selben Chancen, egal, wie und wo er aufgewachsen ist. Ich wünschte, mehr Menschen würde den Wert der materiellen Dinge aberkennen und sich dem sozialen, den Gefühlen, den Emotionen hingeben und diese wertschätzen. Ich wünsche mir so viel, doch leider drehe ich mich im Kreis. Denn wir sind gefangen in unserem Leben, ergo in unserer Gesellschaft. Es wird Zeit, Freiheit zu leben!

Kommentar abgeben Kommentare anschauen (1)


Verfasst am 17.04.2009 21:30:00 Uhr
...

In der letzten Zeit habe ich wieder einmal viele verschiedene Dinge erlebt. So sind Marcel und ich letztes Wochenende endlich (!) mal wieder in meine Heimat gefahren und haben meine Eltern besucht. Was war es schön! Natürlich war es alles andere als entspannend, da ich so viele Menschen wie möglich treffen wollte und natürlich auch keine Langeweile entstehen sollte. Aber was hab ich mich gefreut und das Essen war so gut. Es geht doch nichts über Omas Kochkünste und die gute Thüringer Bratwurst! Wir sind sogar ausgeritten, das war so toll! Nur Marcel und ich… Auf den zwei Dicken, einfach mal die Seele baumeln lassen und mit dem Rhythmus der Bewegungen des Pferdes mitgehen und somit alles Schlechte vergessen. Ein Dank an Gabi, dass sie uns das ermöglicht hat! Meine lieben Freunde habe ich auch gesehen (zumindest einen Teil davon). Vor allem Flo, der im Juli nach Taiwan auswandert. Wer weiß, wann wir uns (je) wieder sehen! Es war so toll, der Abend war wunderbar und ich schweife in Erinnerungen…

Natürlich haben wir auch mit der Familie etwas unternommen. An Ostersonntag waren wir in den Feengrotten (Tropfsteinhöhlen) und im KZ Buchenwald, was natürlich ein krasser Kontrast war. Ich war schon des öfteren in Buchenwald und bin diesen Anblick „gewöhnt“. Auch habe ich schon eine wissenschaftliche Arbeit darüber verfasst, wie sich Weimar und Buchenwald gegenseitig durchdrungen haben. Dennoch ist es so, dass es mich jedes Mal mitnimmt, wenn ich diesen Ort betrete und teilweise auch auf Menschen treffe, welche dort inhaftiert waren und nun an diese Stätte zurückkommen, um das Geschehene nicht zu vergessen. Sie stellen ein ständiges Mahnmal dar. Auf jeden Fall hat mir dieser Tag „gut“ getan, um die Welt, so schlecht sie auch sein mag, mehr zu schätzen denn je.

Auch in der Uni gibt es einige Neuerungen. So habe ich heute mit der arabischen Sprache angefangen und werde diesen Kurs für ein Jahr belegen. Für Religionswissenschaft brauche ich noch eine Sprache und Arabisch ist für mich am reizvollsten gewesen. Und wenn man erst einmal etwas tun „muss“, dann muss es sein… Es ist sehr schwer – klar – wie neu lesen und schreiben lernen. Dennoch bin ich sehr optimistisch und hoffe, dass ich das alles schaffen werde.
Kommentar abgeben Kommentare anschauen (0)


Verfasst am 28.03.2009 14:51:27 Uhr
Das Leben lebt so vor sich hin

Mittlerweile ist mal ein wenig Ruhe eingekehrt, die letzten Wochen sind gezeichnet von Stress und Hektik in allen möglichen Facetten. Die Semesterferien sind ab dem 6. April auch schon wieder vorbei, was mich enorm stört, denn wenn man es genau nimmt, hatte ich rein gar keine Verschnaufpause. Ich kenne das zwar aus Jena, dass man auch während der Ferien viel zu tun hat… Aber hier kam es mir enorm viel vor, vor allem, weil ich jeden Tag zur Arbeit muss. Dennoch bin ich froh, diese Arbeit zu haben, denn Marcel ist arbeitslos und mein Job bringt uns ein gutes Zubrot. Leider werde ich meine Eltern nur zwei Tage besuchen können, an Ostern. Meinen Urlaub in der Firma hatte ich nach Ostern genommen, jedoch hat sich herausgestellt, dass ich da wieder zur Uni muss. Dabei hatte ich mich so sehr gefreut – eine Woche Ruhe, kein Stress! Das kann ich nun abhaken. Dennoch hat der Besuch auch etwas Gutes: Marcel wird mitkommen, was mich sehr freut. Wieder einmal weiß ich allerdings nicht, wie ich alle meine Freunde treffen soll, leider muss ich Abstriche machen, was mir gar nicht gefällt.

Gestern haben Marcel und ich unseren dritten Jahrestag gefeiert. Ich bin immer noch überwältigt. Noch vor ein paar Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich mal so lange mit einer Person zusammen sein werde – ich bereue keinen Tag! Ich bin so froh, dass ich die Entscheidung getroffen habe, nach Bremen zu gehen und meine Existenz in Jena zurück zu lassen. Mittlerweile habe ich mich hier gut gefestigt, auch wenn das Heimweh so manches Mal durchbricht. Das scheint mir jedoch normal zu sein. Umso mehr freue ich mich, dass wir in zwei Wochen zu meinen Eltern fahren, auch wenn es nur ganz kurz ist.

Ansonsten gibt es nichts wesentlich neues. Probleme hat jeder Mensch und jeder löst sie auf eine andere Art und Weise. Ich bin froh, in jeglichen Lebenslagen Rückhalt von Familie und Freunden zu haben, sodass in gewisser Hinsicht alles leichter und erträglicher wird. Wer kennt das nicht: man möchte alles hinschmeißen und sich verkriechen. Doch kommen die Probleme dann unweigerlich mit doppelte Stärke zurück. Ich bin froh, all jene Menschen zu haben, die jederzeit ein offenes Ohr besitzen und keine Scheu haben, zu helfen.

Kommentar abgeben Kommentare anschauen (1)


Verfasst am 02.02.2009 12:56:24 Uhr
Die Tage der Krankheit

In der letzten Zeit gab es keine sonderlichen Neuigkeiten. In der Uni wird zum Endspurt für dieses Semester angesetzt und auf de Arbeit stapeln sich ständig die Kisten, da neue Touren aus Holland dabei sind. Leider kann keiner mehr eingestellt werden, denn wir alleine schaffen das kaum noch . Nun liege ich seit Samstag auch flach, habe die Grippe. Aber gut, ich war seit einem Jahr nicht krank, da musste es mich früher oder später erwischen. Ein bisschen was muss ich am Tage trotzdem tun, nur rumliegen ist nichts für mich. Auch wenn der Arzt eindeutig gesagt hat, ich solle mich schonen… Das mag zwar meinen Körper befriedigen, aber nicht meinen Geist. Dieser Tage muss ich viel lernen, habe nächste Woche Prüfung . Zwar habe ich schon vor zwei oder drei Wochen damit angefangen, doch stecke ich trotzdem noch nicht so recht in der Materie. Es geht um die Archäologie des biblischen Israel – nicht gerade meine Welt! Doch was soll man machen… Innerhalb dieses seltsamen Bachelor Studiums hat man kaum noch Möglichkeiten, sich Kurse auszusuchen. Beim Magister war das wirklich viel besser… Es gab definitiv mehr Entscheidungsfreiheit. Ich kenne nun beide Systeme innerhalb des Studiums und würde eindeutig den Magister vorziehen. Doch leider ist dies nicht mehr möglich, weil der Abschluss ja einfach abgeschafft wurde. Frechheit!

Mittlerweile ist mein Bafög Antrag auch abgelehnt worden… Mit dümmlichen Begründungen. Doch fehlt mir momentan die Kraft und der Elan, mich dagegen zu wehren. Ich gehe nun arbeiten (schon einen ganzen Monat – wie die Zeit vergeht!), um mir selbst mein Geld zu verdienen. Ich gebe zu, es ist nicht immer leicht, alles unter einen Hut zu kriegen, aber irgendwie hat es bisher immer funktioniert. Marcel macht momentan einen zusätzlichen Schweißschein und danach fängt er wieder an zu arbeiten. Ich hoffe, dadurch geht es uns finanziell auch wieder etwas besser. Am Tage habe ich kaum Zeit, was zu erledigen. Tag ein, Tag aus, immer nur das Gleiche. Das Wochenende vergeht wie im Flug. Und bevor ich mit den Augen zwinkern kann, ist schon wieder Montag und der alte Trott ist eingekehrt. Nun habe ich Grippebedingt eine Woche frei . Trotz Krankheit werde ich versuchen, diese zu genießen und einfach mal nicht so viel zu machen. In dem Sinne: Bleibt mir gesund!

Kommentar abgeben Kommentare anschauen (1)


Verfasst am 11.01.2009 17:45:36 Uhr
Neues Jahr

Die Zeit verfliegt, wenn man etwas zu tun hat. Ich hätte früher nie gedacht, dass man sich etwas mehr Ruhe wünscht, denn eigentlich war mein Leben bisher immer recht ruhig, auch wenn es hier und da mal was zu tun gab. Doch seit dem 2. Januar habe ich einen Nebenjob und arbeite fünf Tage die Woche als Posthelferin. Mir macht die Arbeit großen Spaß und das Geld stimmt absolut, nur leider bleibt da einiges auf der Strecke. So ist der Unikram nun am Wochenende zu erledigen, was mir meine freien Tage um einiges einschränkt. Aber wenigstens kommt so nun etwas mehr Geld in unsere Kasse. Marcel hat auch bald wieder Arbeit, was uns das Finanzielle wesentlich leichter macht.

Das neue Jahr fing also positiv an. Silvester war ruhig, nichts Spektakuläres. Mittlerweile brauche ich dieses „Halli-Galli“ auch nicht mehr. Wieso, weiß ich selbst nicht. Es hat sich wohl einfach von allein erledigt. Außerdem war ich noch nie ein Freund vom Jahreswechsel. Oder der guten Vorsätze. Wenn man etwas ändern möchte, kann man das jederzeit machen und muss nicht auf ein neues Jahr warten… Die Zeit vergeht so oder so und welches Jahr die Geschichte auch schreiben mag, jeder Tag gibt dem Menschen eine neue Chance.

Vor einigen Tagen habe ich eine Reportage gesehen. Hierbei ging es um die Flucht aus Ostpreußen im II. Weltkrieg. Meine Omi erzählte mir schon oft, dass auch sie fliehen musste, am Heiligen Abend 1944. Ich habe es nie richtig begriffen, es waren nur Worte in meinen Ohren. Doch nun… diese Bilder haben mir die Augen geöffnet, welche Leid und Angst zum damaligen Zeitpunkt aktuell waren. Dennoch traue ich mich nicht so recht, mit meiner Omi darüber zu sprechen. Eventuell könnte ihr das zu viel werden?! Es muss eine sehr schreckliche Zeit gewesen sein und ich möchte keine alten Wunden aufreißen. Andererseits wollte ich meinen Opi immer fragen, wie es für ihn war, als er in Gefangenschaft war und wie er nach Hause gelaufen ist. Das ist leider seit 1,5 Jahren nicht mehr möglich. Und diese Bedenken habe ich auch, wenn ich nicht mit meiner Omi rede. Ich sitze sozusagen zwischen zwei Stühlen. Aber vielleicht ergibt sich mal eine ruhige Minute. Denn ehe ich wieder zu meinen Eltern fahren kann, wird es April sein, da ich vorher keinen Urlaub auf der Arbeit bekommen. Ich hoffe, meine Eltern können mich vorher mal hier in Bremen besuchen.

Ansonsten kann ich mich nicht beschweren. Es läuft gut, auch wenn es stressig ist. Ich habe mich überraschend schnell daran gewöhnt. Ich hoffe nur, dass es weiterhin so bleibt und mir nicht irgendwann der Kopf platzt…

Kommentar abgeben Kommentare anschauen (0)


Aktuellste Weblogs
LOVE55.log.ag
sonnenengel.log.ag
cab-medo.log.ag
drpagel.log.ag
habmichlieb.log.ag
Hildegard.log.ag
altadler.log.ag
help4dsl.log.ag
Insu.log.ag
Mehr Weblogs...

 Einträge suchen:
<Januar 2012>
SoMoDiMiDoFrSa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031    

Meine Lieblingslinks
www.studivz.de
www.kampfkunst-board.de
www.travianer.de
www.freenet.de

Meine Lieblings-Weblogs
http://freundschaft.log.
ag

http://flipper.log.ag

Weblog Forum
Hier klicken ...

News

Adminbereich | Diese Seite bookmarken | Weitersagen